Der Bachelor-Studiengang B.Sc. Wirtschaftsingenieur

integriert Ihren Abschluss vom Industrie- oder Handwerksmeister, Staatlich geprüften Techniker oder Geprüften Technischen Fachwirt vollständig in das Studium. Das heißt für Sie, dass sich die Studienzeit Ihres Studiums von 4 Jahren bzw. 4 Jahren und 2 Trimestern auf 28 Monate verkürzt.

Aufbauend auf Ihren Vorkenntnissen werden die wirtschaftswissenschaftlichen und die technisch-ingenieurwissenschaftlichen Qualifikationen passgenau vermittelt und mit den Anforderungen an die strategische Unternehmensführung zusammengeführt.

Insgesamt erhalten Sie 180 oder 210 ECTS (je nachdem, welche Möglichkeit zur Anerkennung Ihr bisheriger Berufsabschluss bietet). Dieses Modell ist deutschlandweit einmalig und hat gleichermaßen Gültigkeit für Berufstätige mit einer vergleichbaren Qualifikation gemäß Deutschem Qualifikationsrahmen (DQR), Level 6.

Übersicht

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Aufbauend auf den Inhalten Ihrer Ausbildung zum Handwerks- oder Industriemeister, Staatlich geprüften Techniker oder zum Geprüften Technischen Fachwirt werden Sie in vier Kompetenzfeldern qualifiziert:

  • Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit einem Schwerpunkt im strategischen Management und der nachhaltigen Unternehmensführung.
  • Im Bereich der speziellen Fachkompetenz für Wirtschaftsingenieure mit fundiertem ingenieurwissenschaftlichen Know-how und Anwendungsfeldern in der Informatik und der Energietechnik für Wirtschaftsingenieure.
  • Für Aufgaben im Management sind die personalen und sozialen Kompetenzen sowie die Aktivitäts- und Handlungskompetenz wichtig, hierbei geht es um Ihr Auftreten als Persönlichkeit im Team und beim Kunden.
  • Wie alle Studiengänge der FHM qualifiziert Sie auch der B.Sc. Wirtschaftsingenieur zum Unternehmer, wozu eigens das Fach Unternehmensgründung entwickelt wurde.

 

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Vier Studierende erreichten die Traumnote 1,0

Beste des Jahrgangs

Beste des Jahrgangs

Studierende Fachschule

Fachschulstudierende schafften an der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg ihren Abschluss als Staatlich geprüfte Betriebswirte.

Der „Brexit“ wird zum „Fexit“! In Anspielung auf den als „Brexit“ bezeichneten geplanten Austritt des Vereinigten Königreichs von Großbritanniens aus der Europäischen Union, der derzeit die Medien beherrscht, wandelte Studiendirektor Stefan Jeanneaux-Schlapp das Wort in „Fexit“ (Fachschul-Exit) um, als er 66 Studierende in der Aula der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg zu ihrem Staatlich geprüften Betriebswirt gratulierte.

In Anspielung auf die Folgen und Konsequenzen, die das Verhalten britischer Politiker und das Votum der Bevölkerung jetzt nach sich ziehen, ermahnte der Fachschul-Abteilungsleiter die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen: „Arbeiten Sie mit Überzeugung an ihren Projekten sowohl beruflich als auch privat. Stellen Sie auch mal ihren Egoismus zurück und versuchen Sie es mal mit Teamarbeit. Investieren Sie Herzblut und machen Sie keine halbherzigen Sachen. Seien Sie authentisch und ehrlich. Tragen Sie auch bitte Verantwortung für das wofür Sie sich entschieden haben und glänzen Sie mit Kompetenz, Verlässlichkeit und Präsenz.

Wir, Ihre Lehrerinnen und Lehrer, werden nicht nur symbolisch zurückbleiben. Unser gemeinsamer Weg endet heute und hier. Den persönlichen ‚Fexit‘ muss jeder von Ihnen selbst machen. Wir haben Sie auf dem Weg der beruflichen Weiterbildung begleitet, mit ihrem Abschluss erhalten Sie einen Eintrittsschein in die Berufswelt oder zur akademischen Bildung, den Weg müssen Sie nunmehr alleine beschreiten. Möge Sie dieser Weg, der nun vor Ihnen liegt, in den kommenden Jahren an Ihr Ziel führen, Ihnen Glück und Erfolg bringen. Es wäre schön, wenn Sie auf diesem Weg ab und zu an die zurückdenken, die Sie bis zum ‚Fexit‘ begleitet haben.“

Lebenslanges Lernen und Weiterbildung

seien heutzutage zentrale Punkte im Berufs- und Arbeitsleben, hob Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz hervor und betonte im Hinblick auf den erfolgreichen Abschluss des Staatlichen Betriebswirts: „Sie haben bewiesen, dass Sie dies besser als jeder andere verstanden haben und verstehen. Sie leben bereits ein Lebenskonzept, welches die Volkswirtschaft von uns allen fordert, da wir angeblich alle uralt werden und durch eine lange Lebensarbeitszeit dies finanzieren sollen bzw. müssen.“

Im Hinblick auf die Fußball-EM unterstrich die Oberstudiendirektorin: „Sie haben Ihr Ziel erreicht, die deutsche Fußballnationalmannschaft nicht! Die Lehrer der WKS und die Schulgemeinde insgesamt haben dazu beigetragen, Sie zu stärken und auf Ihrem Lebensweg weitergebracht. Genießen Sie diesen Erfolg! Im Leben muss man inne halten, die Erfolge genießen – denn man muss sich an die Erfolge erinnern können, sonst kann man mit den Niederlagen, die unweigerlich irgendwann auch einmal kommen werden, nicht umgehen, aber auch dies werden Sie in Ihrer Lebens- und Arbeitswelt bereits gelernt haben. Für mich war es eine große Bereicherung, Ihre Kenntnisse, vor allem aber Ihr zielgerichtetes Engagement zu erfahren. Daher freue ich mich Ihnen das Zeugnis auszuhändigen, welches Sie in Ihrem Leben und Ihrer Karriere wiederum ein Stück weiter bringt, und ich freue mich darauf, Ihnen vielleicht irgendwann noch den akademischen Grad eines Bachelors in dieser Aula verleihen zu dürfen, denn das Motto der Schule ist ja: Kein Abschluss ohne Anschluss.“

Zeugnisübergabe

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe zeichnete Abteilungsleiter Stefan Jeanneaux-Schlapp gemeinsam mit den Klassenlehrern jeweils die beiden besten Absolventen jeder Klasse aus und auch für besonderes soziales Engagement gab es Buchpreise.

Allein viermal schlossen Studierende ihren Staatlich geprüften Betriebswirt mit der Traumnote 1,0 ab: Viktor Georg und Melina Zernig aus der Teilzeitklasse (T 13) erreichten ebenso das Wunschergebnis von 1,0 wie Anna-Lena Mohr aus der Vollzeitklasse V 14 A sowie Evelyn Michel aus der V 14 C. Weiterhin wurden Karolin Klees (V 14 A) mit einem Schnitt von 1,1, Leon Ebner (V 14 B; 1,4), Martin Hardt (V 14 B; 1,5) und David Reischl (V 14 C; 1,1) für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Für besonderes soziales Engagement erhielten Laura Gibson (Klasse T 13), Luka-Marie Gehlen-Kortsch (V 14 A), Jessica Ross (V 14 B) und Daniel Hofmann (V 14 C) eine Ehrung.

In einer sowohl gehaltvollen als auch unterhaltsamen Rede, die sie in Reimform vortrug, dankte Laura Gibson im Namen der Teilzeitstudieren den Lehrern der Fachschule für Wirtschaft für die besondere Unterstützung auf ihrem Weg zum Staatlich geprüften Betriebswirt. Dabei ging sie ausgenzwinkernd auch auf manche individuellen Besonderheiten der einzelnen Lehrkräfte ein.

Auch Martin Hardt (V 14 B), Erik Zutt (V 14 C) und Anna-Lena Mohr (V 14 A) würdigten die Verdienste ihrer Lehrer. Durchgehend waren sie der Meinung, dass der Unterricht sowohl fordernd und anstrengend gewesen sei, jedoch auch lustig und lehrreich. „Der Abschluss als Staatlich geprüfter Betriebswirt ist ein wichtiger Türöffner für unser berufliches Vorankommen“, war ein Fazit, das Martin Hardt zog. Einen besonderen Dank sprachen alle Redner ihren Klassenleitern aus und überreichten ihnen zum Abschied Geschenke.

Passend zum festlichen Ambiente war das gelungene Klavierspiel von Niklas Kutscheid, einem Schüler der Jahrgangsstufe 12 des beruflichen Gymnasiums der WKS, der mit seinen musikalischen Impressionen begeisterte.